Ostern.

Ostern.
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Vorgestern wurde ich wieder einmal Zeugin folgenden absurden Monologes:

„Mein Gott, ist das schrecklich, vor den Feiertagen denken immer alle, es könnte der Notstand ausbrechen. Dieser Sturm auf die Supermärkte, wie die Bekloppten. Hamstereinkäufe!!! Da schleppen sie tonnenweise Lebensmittel in ihre Familienkutschen! Als würde es morgen nichts mehr zu essen geben.“

Gehalten an der Kasse im Supermarkt. 😀

Nichtsdestotrotz – auch, wenn es dieses Wort ja, der Meinung einiger zufolge, gar nicht gibt, aber manchmal hüpft es mir einfach in die Tasten, gerade zu Ostern – liebe ich diese Feiertage. Anders als Weihnachten und, noch schlimmer, Silvester, kommen sie ohne die aus meiner Sicht typische deutsche (vielleicht auch nur Glombsche; oder nur meine) Feierschwermut, Melancholie und Endzeitdepression daher. Was nicht nur an der Jahreszeit liegt.

Schon als Kind habe ich mich darauf gefreut, an Ostern das erste Mal wieder Kniestrümpfe anziehen zu können, raus aus diesen grässlichen juckenden, rutschenden Strumpfhosen.

Na, was heißt, „schon als Kind“… nicht, dass jetzt jemand Kopfkino der üblen Art bekommt. Heute freue ich mich aus anderen Gründen. Sonne, kulinarische Familientraditionen, die ausschließlich Ostern vorbehalten sind, das erste Grün, Osterlämmchen (auf den Weiden!!!! – oder höchstens noch aus Rührteig. 😉 ), Farben und Blumenduft überall und Blätterkrokant. Ist außer mir schon mal jemandem aufgefallen, dass es das, zumindest in den üblichen Läden, wirklich nur an Weihnachten und Ostern gibt?

Anbei noch ein Bild von mir; passend zum Anlass in einer Jacke im Kükenlook. 🙂 Der Strand liegt in Wilhelmshaven am Banter See und heißt „Klein-Wangerooge“.

Claudia KlWangerooge bearb

Sonnige Grüße und wunderbare Ostertage, Eure Kitty!

 

 

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